Neue BKV-Studie zum „Global Plastics Flow“ zeigt Fortschritte und Potenziale

Die aktuelle Studie „Global Plastics Flow 2023“ belegt Fortschritte in der Kreislaufwirtschaft, aber auch einen anhaltenden Mengenanstieg sowie Defizite bei Infrastrukturen des Abfallmanagements. Die Untersuchung liefert Daten und Fakten zum Lebensweg von Kunststoffen in 45 Ländern, die zusammen 81 Prozent des globalen BIP abdecken und bietet einen umfassenden Überblick über die Kunststoffproduktion, den Kunststoffverbrauch, Endverbraucherabfälle sowie deren ordnungsgemäße Behandlung und Verwertung sowie auch der unsachgemäßen Entsorgung bis hin zum Wiedereinsatz von Rezyklaten.

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Studienleiter Dr. Dennis Kollofrath von der Uni Hannover im Labor hält in einer Pinzette ein Stück Hydrogel und in der anderen Hand ein Reagenzglas mit Wasser

Hydrogel zur Entfernung von Mikroplastik aus dem Wasser

Ein Forschungsteam am Institut für Anorganische Chemie (ACI) der Leibniz Universität Hannover (LUH) hat ein Material entwickelt, das in der Lage sein soll, in einem komplexen Prozess Mikroplastikpartikel aus Gewässern abzubauen. Das sogenannte Hydrogel soll sich laut Studie nicht nur für den Abbau von Mikroplastik eignen, sondern generell neue Wege in der Umweltsanierung eröffnen.

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Ozeane sind Senken für atmosphärisches Mikroplastik

Laut einer aktuellen Studie des Hamburger Max-Planck-Instituts für Meteorologie (MPI-M) fungieren die Weltmeere als Senke für winzige Plastikpartikel, die sich in der Luft befinden. Demnach setzen sich rund 15 Prozent in der Atmosphäre enthaltene Kunststoffpartikel in den Ozeanen ab. Die neuen Erkenntnisse könnten nach Ansicht des Forscherteams dazu beitragen, Strategien zur Eindämmung globaler Mikroplastikemissionen zu verbessern, etwa indem diese sich auf landbasierte Mikroplastikquellen konzentrieren.

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Expertenrunde diskutiert zu Mikroplastik bei einem Panel von PED während der Messe K 2025

Austausch zu Mikroplastik

Bei der Weltleitmesse K 2025 diskutierten am 14. Oktober 2025 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Industrie und Behörden wie dem Umweltbundesamt (UBA) und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) auf einem Podium zum Thema Mikroplastik im Rahmen der Sonderschau „Plastics shape the Future“, moderiert von Dr. Christine Bunte, Geschäftsführerin des deutschen Verbands der Kunststoffhersteller Plastics Europe, über Ursachen, Risiken und Lösungsansätze im Umgang mit Mikroplastik.

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OECD zeigt Potenziale in Asien auf beim Kampf gegen Plastikverschmutzung

Strengere politische Regelungen könnten die Plastikverschmutzung in Südost- und Ostasien laut eines Berichts der OECD bis 2050 um mehr als 95 Prozent reduzieren. Berechnungen der OECD zufolge könnten Maßnahmen über den gesamten Kunststoff-Lebenszyklus in dieser Region dazu führen, die regionalen Recyclingquoten zu steigern und so die unsachgemäße Entsorgung von Abfällen nahezu vollständig zu unterbinden.

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Profilbild Andreas Pertl Sprecher der Initiative Österreich sammelt

Erster österreichischer Littering-Report

Die Initiative der Sammel- und Verwertungssysteme für Verpackungen „ÖSTERREICH SAMMELT“ hat einen Bericht vorgelegt, wonach in Österreich rund 15.000 Tonnen Abfall jedes Jahr achtlos weggeworfen werden. Mindestens ein Sechstel des gesamten Müllaufkommens im öffentlichen Raum ist der Erhebung zufolge auf Littering zurückzuführen. Mit dem Report will die Initiative dazu beitragen, mehr gesicherte Informationen zum Thema Littering zur Verfügung zu stellen.

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Ergebnisse des Projekts innoCert

Die Projektpartner Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie gGmbH, DIN CERTCO, Landbell Deutschland und die Technische Universität Berlin (ZTG TU Berlin & FG Kreislaufwirtschaft und Recyclingtechnologie) haben in dem Projekt innoCert einen innovativen Ansatz für die erweiterte Zertifizierung der Kreislaufwirtschaftsfähigkeit von Lebensmittelverpackungen erarbeitet.

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KI zur Erkennung von Mikroplastik im Abwasser

Das Bayreuther Unternehmen Zaitrus hat einen neuen Ansatz für ein kontinuierliches Mikroplastik-Monitoring durch ein KI-gestütztes System vorgestellt. Die in dem Verfahren eingesetzte Kombination von Impedanzmessungen mit KI-gesteuerten Lernalgorithmen, die sogenannte Machine Learning Enhanced Impedance Spectroscopy (MLEIS), soll erstmals die automatisierte Auswertung komplexer Messdaten zur Charakterisierung von Mikroplastikpartikeln nach Menge, Größe und Materialzusammensetzung ermöglichen.

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Projekt „Geisternetze Ostfriesland“

Mit dem Projekt „Geisternetze Ostfriesland“, in dessen Rahmen im September 2025 zum dritten Mal nach Geisternetzen getaucht wurde, wollen die Organisatoren von dem Versicherer NV-Versicherungen, dem Tauch-Versicherer Bessergrün und der NGO Ghost Diving Germany auf die Probleme rund um die Geisternetze in den Meeren aufmerksam machen.

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BfR bewertet Studie zur Mikroplastikbelastung durch Kunststoff-Teebeutel

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) hat zur Klärung der Frage, inwieweit von Teebeuteln aus Kunststoff eine gesundheitliche Gefährdung durch Mikroplastik ausgeht, bereits im Jahr 2020 eine Studie erstellt. Darin zeigte sich, dass die von einem kanadischen Forscherteam (Hernandez et al.) im Jahr 2019 berichteten Zahlen an Mikroplastikpartikeln von rund 11,6 Milliarden Mikroplastikteilchen pro Teebeutelaufguss um mehrere Größenordnungen zu hoch liegen. Mit Bezug auf eine kürzlich veröffentlichte, kontrovers diskutierte Studie, wonach Mikroplastik im Gehirn Verstorbener nachgewiesen wurde und die das BfR derzeit prüft, hat das Institut eine aktuelle Bewertung veröffentlicht.

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