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Neue BKV-Studie zu den Mehrwegzielen der EU-PPWR

Die Studie bewertet die Mehrweganforderungen der PPWR für Anwendungen in der Praxis und zeigt mögliche Ausnahmen auf.


Die Studie „Die Mehrwegziele in der PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) und mögliche Ausnahmen von den Mehrwegpflichten“ bietet eine praktische Bewertung gemäß den Anforderungen der EU-Verpackungsverordnung (PPWR) für Transportverpackungen und Verkaufsverpackungen mit Beförderungsfunktion sowie der betroffenen Anwendungen und Branchen. In der Studie werden etablierte Mehrwegsysteme und deren Erfolgsfaktoren betrachtet. Zudem werden mithilfe von Experteninterviews Herausforderungen in Bezug auf wirtschaftliche Beschränkungen, Lebensmittelsicherheit sowie Hygiene- und Umweltaspekte und spezifische Kriterien für Ausnahmemöglichkeiten von den Mehrwegzielen aufgezeigt. Im Fokus der Analyse stehen die fünf Verpackungsformate: Eimer bzw. Kübel, Fässer, Kanister, Intermediate Bulk Container (IBCs) und Flexible Intermediate Bulk Container (FIBCs). So zeigen die Ergebnisse etwa, dass die Wiederverwendungsziele für die untersuchten Verpackungsformate als unrealistisch eingestuft werden. Dabei werden der Mangel an Wirtschaftlichkeit und Standards sowie Bedenken hinsichtlich der Hygiene- und Lebensmittelsicherheit als wesentliche Gründe für mögliche Ausnahmen in künftigen delegierten Rechtsakten angesehen.
 
Die Zusammenfassung der Ergebnisse der Studie „Die Mehrwegziele in der PPWR und mögliche Ausnahmen von den Mehrwegpflichten” steht auf der Webseite der BKV kostenfrei zum Download zur Verfügung. Die ausführliche Studie (Langfassung) kann zum Preis von 400,00 Euro ebenfalls auf der BKV-Webseite bestellt werden.
 
Quellen:

  • Studie „Die Mehrwegziele in der PPWR (Packaging and Packaging Waste Regulation) und mögliche Ausnahmen von den Mehrwegpflichten“, 2026, 98 Seiten
  • Foto: © Bekzat Tanatar / Unsplash (Symbolbild)

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