Borealis investiert in Anlagenausbau in Bayern
Mit der strategischen Investition in Höhe von 49 Millionen Euro in Burghausen soll die Produktion von kreislauffähigen Kunststoffen vorangetrieben werden.
Das teilt der zum OMV-Konzern gehörende österreichische Kunststoffhersteller zu seinen Investitionsplänen mit. Am bayrischen Standort Burghausen will Borealis demnach die Produktion seiner Polypropylen-Marke Borstar® Nextension ausbauen und damit eine breitere Verfügbarkeit an hochleistungsfähigen Monomaterial-PP-Lösungen gewährleisten, heißt es. Die Technologie, die zum Einsatz kommen soll, ermögliche es, komplexe, nicht recyclingfähige Mehrschichtstrukturen zu ersetzen. Damit werde ein gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz konformes Verpackungsdesign unterstützt. Markeninhaber und Verarbeiter würden somit in die Lage versetzt, die Vorgaben der EU-Verordnung für Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) einzuhalten - einschließlich des Ziels, bis 2030 zu 100 Prozent auf recycelbare Verpackungen umzustellen. Laut Borealis soll das Verfahren darüber hinaus Material- und Gewichtseinsparungen sowie Effizienzsteigerungen entlang der Wertschöpfungskette ermöglichen.
„Durch die Ausweitung der Produktion von Borstar Nextension PP ermöglichen wir unseren Kunden, in einem sich schnell verändernden regulatorischen und marktwirtschaftlichen Umfeld weiterhin führend zu bleiben. Dies ist ein weiteres Beispiel für unser Engagement, die Verfügbarkeit innovativer, recycelbarer Polymermaterialien zu erhöhen, die für eine Vielzahl von Anwendungen in verschiedenen Branchen geeignet sind“, erklärt Craig Arnold, EVP Polyolefins, Circular Economy Solutions and Base Chemicals bei Borealis.
Quellen:
- Pressemitteilung Borealis (20.1.2026)
- Foto: © Borealis