Netzwerk der europäischen Verpackungsregister geht online
Auf der Plattform der EUNR sollen fortlaufend Interpretationen und Erläuterungen zu den wichtigsten Themen der EU-Verpackungsverordnung (PPWR) veröffentlicht werden.
Das Netzwerk „European National Registers for Packaging“ (EUNR) ist, initiiert von und unter der Federführung der deutschen Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister (ZSVR), am 12. März an den Start gegangen. Die freiwillige Vereinigung von Vertretern der EU-Mitgliedstaaten aus aktuell 16 EU-Ländern vereint nationale Behörden und Organisationen zur Umsetzung der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) im Rahmen der neuen EU-Verpackungsverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation, PPWR). Präsidentin der EUNR ist Gunda Rachut, die auch Vorständin der Stiftung ZSVR ist. EUNR soll die grenzüberschreitende Registrierung und Einhaltung von Verpackungsregeln vereinfachen und ein gemeinsames Verständnis der PPWR fördern, teilt die Organisation auf ihrer Webseite www.eunr.org mit. Gemeinsam wollen die Mitglieder koordinierte Ansätze zur einheitlichen Auslegung der EPR und zur praktischen Anwendung der PPWR entwickeln, heißt es dort weiter. Damit will das Netzwerk dazu beitragen, die Transparenz zu erhöhen, den Vollzug und die Marktüberwachung zu stärken und faire Wettbewerbsbedingungen für alle verpflichteten Unternehmen in Europa zu etablieren. Die Webseite des EUNR ist seit dem 16.3.2026 online.
Quellen:
- www.eunr.org, LinkedIn Post ZSVR (16.3.2026)
- Foto: © ZSVR