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Kreislaufwirtschaft auf der Agenda bei der COP31

Porträtfoto Carsten Schneider

Auch bei den Zwischenverhandlungen zur Weltklimakonferenz COP31 stand die Kreislaufwirtschaft laut Euwid im Fokus.


Im Rahmen der Zwischenverhandlungen zur COP31 in Bonn, wo Entscheidungen für die nächste Weltklimakonferenz im November 2026 in Antalya in der Türkei vorbereitet wurden, seien neben der Diskussion von Klimazielen auch wichtige Signale nicht nur für die weltweite Elektrifizierung sondern auch für die Kreislaufwirtschaft gesendet worden, meldet Euwid unter Bezug auf eine Mitteilung des Bundesumweltministeriums (BMUKN). Eine in Bonn für die COP31 vorgestellte „Action Agenda“ umfasst laut Euwid zehn Prioritäten, darunter neben Elektrifizierung und Kreislaufwirtschaft auch Energieeffizienz und Industrie-Transformation. Ein konkreter Vorschlag der Türkei, die bei den diesjährigen Verhandlungen die Präsidentschaft übernimmt, war laut Euwid, den globalen Anteil von Strom am Endenergieverbrauch bis 2035 von rund 20 auf 35 Prozent zu steigern und damit die internationale Energiewende voranzutreiben. Weitere Schwerpunkte der Zwischenverhandlungen seien unter anderem Arbeitsprogramme zur Umsetzung des Pariser Abkommens, die nationalen Klimaziele und Anpassungsmaßnahmen sowie die Finanzierung von Klimaanpassungsmaßnahmen gewesen.
 
Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) blicke auf die COP31 als einen Gipfel, auf dem „aus Beschlüssen Investitionen, aus Zielen konkrete Projekte und aus politischen Zusagen messbare Fortschritte werden“ könnten. Schneider setze darauf, dass die „kollektive Erfahrung mit der Straße von Hormus“ und der daraus folgende Preisschock bei fossilen Energieträgern einen entscheidenden Unterschied machen werde. Die von der Türkei vorgestellte Action Agenda setze wichtige Impulse, um die Umsetzung klimaverträglicher Lösungen weltweit zu beschleunigen und helfe, Staaten, Unternehmen und Investoren hinter gemeinsamen Transformationszielen zu versammeln, erklärte Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth, der ebenfalls an den Zwischenverhandlungen für die diesjährige Weltklimakonferenz COP31 in Bonn teilnahm. Der Vorschlag des türkischen Umweltministers Murat Kurum zur Steigerung des globalen Anteils von Strom am Endenergieverbrauch setze ein wichtiges Signal für die internationale Energiewende, so Flasbarth.
 
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