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Ineos investiert 250 Millionen Euro in Modernisierung einer Anlage in Lavéra

Ineos Luftbildaufnahme vom Standort in Lavera Frankreich

Der Spezialchemiekonzern kündigte ein Investitionsprogramm an, um seinen Cracker im französischen Lavéra zu sanieren und zu modernisieren.

Die Großinvestition mit Unterstützung der französischen Regierung und unter Mitwirkung der Banken BNP Paribas und ING am Industriestandort in Lavéra sei die erste Phase eines langfristigen Sanierungsplans zur Reduzierung von Emissionen und zur Steigerung der Auslastung, Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit, heißt es in einer Mitteilung von Ineos.
 
Sir Jim Ratcliffe, Gründer und Chairman von Ineos: „Frankreich zeigt echte industrielle Führungsstärke. Die Regierung hat verstanden, dass Europa ohne eine starke Produktionsbasis ins Straucheln geraten wird. Ineos investiert in Lavéra, weil wir an den Standort, seine Menschen und seine Zukunft glauben, aber Europa muss aufwachen. Hohe Energiepreise, Überregulierung und strafende CO2-Abgaben zerstören sein industrielles Fundament. Wenn die Politik Arbeitsplätze, Investitionen und Energiesicherheit will, muss sie die Voraussetzungen schaffen, damit die Industrie wettbewerbsfähig sein kann.“
 
Nach Angaben von Ineos beschäftigt der Standort Lavéra rund 2.000 Menschen direkt und über seine Lieferkette mehr als 10.000 Menschen. Produziert würden dort wichtige Rohstoffe, die in vielen Branchen verwendet werden, etwa vom Gesundheitswesen und für Pharmazeutika bis hin zur Luft- und Raumfahrt, in Transport, Lebensmittelverpackungen, sauberer Energie und Spitzentechnologien. Die nächsten Phasen des Lavéra-Sanierungsprogramms sollen weitere Effizienzsteigerungen und erhebliche CO2-Reduktionen bringen. Sie erfordern laut Ineos allerdings auch weitere Unterstützung durch den französischen Staat.
 
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