Nachrichtenleser

Kopfgrafik  abstrakt

Bessere CO2-Bilanz mit recyceltem HDPE

Das recycelte HDPE aus zwei spanischen Werken der Alpla Group soll im Vergleich zu Neuware bis zu 88 Prozent weniger CO2-Äquivalente verursachen.


Zu diesem Ergebnis kommt eine Analyse durch die Unternehmensberatung c7-consult, die der international tätige Hersteller von Kunststoffverpackungen Alpla mit der Berechnung des Carbon Footprint für rHDPE (recyceltes HDPE) beauftragt hat. Das Recycling von Kunststoffverpackungen sei seit mehr als 25 Jahren ein wichtiger Bestandteil der Alpla-Nachhaltigkeitsstrategie, heißt es. Alpla macht sich den Angaben zufolge für einen geschlossenen Kreislauf von Verpackungen nach dem „Bottle-to-Bottle“-Prinzip stark. Im Jahr 2018 verpflichtete sich das Unternehmen mit der Unterzeichnung des Global Commitment der New Plastics Economy, einer Initiative der Ellen MacArthur Foundation, bis zum Jahr 2025 insgesamt 50 Millionen Euro in den Ausbau der Recyclingaktivitäten zu investieren, und steigerte dieses Investitionsziel seit 2021 auf durchschnittlich 50 Millionen Euro jährlich. Bis zum Jahr 2025 sollen außerdem alle Verpackungslösungen zu 100 Prozent recyclingfähig sein und 25 Prozent Rezyklat enthalten. Die aktuelle Berechnung des Carbon Footprints für rHDPE durch c7-consult umfasse die separate Sammlung und Sortierung von Post-Consumer-HDPE-Flaschen, den Transport zu den Alpla Recyclingwerken sowie das Waschen und Verarbeiten zu rHDPE-Granulat. Das im spanischen Montcada produzierte rHDPE habe einen Carbon Footprint von 0,24 Kilogramm CO2-Äquivalent pro Kilogramm. Das entspreche 88 Prozent weniger Treibhausgasemissionen im Vergleich zu Neuware HDPE, die auf 1,92 Kilogramm CO2-Äquivalent pro Kilogramm komme. Und das in Venta de Baños produzierte rHDPE weise 0,28 Kilogramm CO2-Äquivalent pro Kilogramm und somit 85 Prozent weniger Treibhausgasemissionen im Vergleich zu Neuware auf.

Quellen:

  • neue-verpackung.de (5.5.2022)
  • Foto: © Alpla

Zurück zur Newsübersicht