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Zentrale Stelle veröffentlicht finale Orientierungshilfe

Die Orientierungshilfe für recyclinggerechtes Design liegt nun vor, der Katalog für beteiligungspflichtige Verpackungen soll noch im Dezember folgen.

Nach Sichtung und Bewertung aller Eingaben aus dem Konsultationsverfahren hat die Stiftung die Orientierungshilfe, wie Euwid meldet, mit dem Bundesumweltamt abgestimmt. Das UBA sei der Bewertung der Stellungnahmen durch die Stiftung in weiten Teilen gefolgt. Die abgestimmte Fassung der Orientierungshilfe, die laut Stiftung in ihrem Aufbau und den wesentlichen Inhalten erhalten geblieben sei, liege seit dem 30. November 2018 vor. Mangelnde Transparenz moniere nach Euwid vorliegenden Informationen die Verpackungswirtschaft. Sie fordere die Offenlegung von Bewertungskriterien. Stellungnahmen zum Entwurf seien dem Expertenkreis für recyclinggerechtes Design (EK III) nicht zur Diskussion vorgelegt worden. Dies liege, so die Stiftung, am engen Zeitrahmen. Einen Teil der Vorschläge aus dem Konsultationsverfahren habe man in der kurzen Zeit nicht vertieft prüfen und umsetzen können. Dafür habe die Stiftung dem EK III einen Arbeitsauftrag erteilt. Dieser werde dann die betreffenden Vorschläge bearbeiten und die Themen für die erste Fassung des Mindeststandards angemessen berücksichtigen. Zum Katalog für beteiligungspflichtige Verpackungen, der, wie die Branche ebenfalls kritisiere, weniger als einen Monat vor Inkrafttreten des Verpackungsgesetzes immer noch nicht vorliege, erklärte die Stiftung, dass Abstimmungsprozesse mit den beteiligten Behörden aufgrund der Komplexität noch andauerten, sie aber plane, den Katalog im Dezember herauszubringen.

Weitere Informationen: www.verpackungsregister.org

Quellen:

  • euwid-recycling.de (5.12.2018)
  • Foto: Siepmann/pixelio.de