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VDI-Empfehlungen für zirkuläre Wertschöpfung

Der VDI sieht in einer zirkulären Wertschöpfung enormes ökologisches und ökonomisches Potenzial.

Primärrohstoffe könnten nicht endlos genutzt werden. Trotz dieser weltweiten Erkenntnis steige der globale Verbrauch von Materialien weiter an, während die Weiterverwendung nur in geringem Ausmaße stattfinde. Der VDI Verein Deutscher Ingenieure e.V. sieht aber in einer zirkulären Wertschöpfung ein enormes Potenzial, sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich. In seiner Publikation „Zirkuläre Wertschöpfung“ beschreiben die Autoren die wichtigsten Handlungsfelder. Zu ihnen zähle, dass Produkte so konzipiert sein müssten, dass sie am Ende wieder ökonomisch und ökologisch vorteilhaft in ihre Stoffkomponenten separiert werden könnten. Dazu seien geeignete Infrastrukturen und Geschäftsmodelle zur Sammlung und Trennung der Stoffe erforderlich, um sie sortenrein oder nach Fraktionen getrennt als Rohstoff wieder zur Verfügung stellen zu können.

Verbraucher müssten dazu intensiv aufgeklärt werden, zum einen über ihren Anteil an wachsenden Müllbergen und zum anderen über Möglichkeiten, sich an der zirkulären Wertschöpfung zu beteiligen. Hilfreich wäre dazu eine leicht erkennbare Kennzeichnung von Produkten, in welche Produktrücknahmesysteme sie eingebracht werden müssten. Auch eine zusätzliche Abfalltonne für Batterien und Elektrogeräte empfehlen die Autoren.

Mehr Information: VDI-Publikation „Zirkuäre Wertschöpfung“ (kostenfreier Download)

Quellen:

  • VDI (29.1.2020)
  • Foto: @ ARA AG