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Titandioxid: Interview zu den Fakten

Die Autoren der Studie „Titandioxid in Kunststoffen“ erläutern in Recyclingnews die Fakten zum Thema.

Die Entscheidung auf EU-Ebene zur Frage, ob Titandioxid als möglicherweise krebserregend eingestuft werden soll, wurde bislang mehrfach vertagt. Die BKV hatte gemeinsam mit einer Reihe von Trägerverbänden eine Studie zum Vorkommen von Titandioxid in Kunststoffen und den möglichen Auswirkungen einer Einstufung bei der Conversio Market & Strategy GmbH in Auftrag gegeben. Im Interview mit Recyclingnews, einem Branchen-Magazin der Alba Group, geben der geschäftsführende Gesellschafter Christoph Lindner und Projektleiter Hendrik Beylage Auskunft über die wesentlichen Ergebnisse. Demnach weisen 50 Prozent aller von Conversio untersuchten Produkte einen Titandioxid-Anteil von über einem Prozent auf und fielen damit unter eine solche Einstufung. Davon wären dann nicht nur die Titandioxid-produzierenden Unternehmen, Kunststofferzeuger und große Kunststoffverarbeiter betroffen, die Titandioxid als pulvriges, trockenes Pigment in der Produktion einsetzen, sondern auch Kunststoffrecycler, die durch mechanische Bearbeitungsschritte titandioxidhaltige Kunststoffabfälle aufbereiten und recyceln. Insofern würde es auf allen Stufen der Prozesskette zu erheblichen Einschränkungen kommen.

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