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Studie zum PET-Kreislauf

Laut einer neuen Studie zum PET-Markt in Europa könnte der rPET-Anteil bis 2030 auf 55 Prozent ansteigen.

55 Prozent der PET-Nachfrage europäischer Verarbeiter könnten im Jahr durch Recyclingmaterial abgedeckt werden, sofern bestimmte Voraussetzungen erfüllt seien. Das ist das Ergebnis einer Studie des britischen Beratungsunternehmens Eunomia in Zusammenarbeit mit der European Federation of Botteled Waters (EFBW), Petcore Europe und Plastics Recyclers Europe (PRE). Zu den notwendigen Voraussetzung zähle, dass die Ziele der EU-Einwegkunststoffrichtlinie erreicht würden und so die Produktion von rPET beschleunigt würde. Dazu erforderlich wäre wiederum, dass sich die aktuelle Recyclingkapazität bis zum Jahr 2030 verdoppele. Die erwartete Einführung von Pfandsystemen in weiteren europäischen Ländern werde zu einer besseren Qualität der gesammelten Flaschen führen. Darüber hinaus spiele die recyclinggerechtere Produktgestaltung eine Schlüsselrolle. Hier müssten laut der Autoren die entsprechenden Leitlinien etwa für Schalen aus PET flächendeckender angewendet werden. Eine weiterhin gute Zusammenarbeit der Industrie mit politischen Entscheidungsträgern und Partnern in der Wertschöpfungskette sei laut der Studie ebenso erforderlich, um die EU-Ziele zu erreichen und eine erfolgreiche PET-Kreislaufwirtschaft in Europa zu etablieren.

Quellen:

  • Euwid Recycling und Entsorgung 7/2020 (11.2.2020)
  • k-zeitung (13.2.2020)
  • Foto: © PET visual / Fotolia