Zum Inhalt springen
  • +49 (0) 69 2556 1921
  • info(at)bkv-gmbh.de

R-Cycle für mehr transparente Kunststoffverpackungen

Mit dem Projekt R-Cycle sollen Lebenszyklen rückverfolgbar und Zusammensetzungen transparent werden.

Eine Herausforderung für die Kreislaufwirtschaft sei es, transparent zu machen, aus welchen Bestandteilen eine Verpackung sich zusammensetze. Bislang könnten Recyclingunternehmen dies heute nicht sicher feststellen. Mit dem Projekt wollen sechs Partner ein hochwertiges Recycling fördern, indem sie Lebenszyklen von Verpackungen rückverfolgbar und damit deren Zusammensetzung transparent machen. Arburg, Kautex Maschinenbau, Reifenhäuser, Brückner Maschinenbau, das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen und GS1 Germany sind die Partner des Projekts R-Cycle. Sie beabsichtigen damit nach eigenen Angaben, eine offene Recycling-Lösung zu schaffen, die alle Teilnehmer des Kreislaufs einbinde. Für eine sichere Differenzierung zwischen recycelbaren und nicht recycelbaren Verpackungen bedürfe es „einer eindeutigen, standardisierten Identifikation von Verpackungen entlang der Lieferkette“, erklärt Thomas Fell, Geschäftsführer bei GS1 Germany. R-Cycle soll es ermöglichen, recyclingrelevante Verpackungsdaten zu speichern, über die Lieferkette anzureichern und diese dann im Recyclingprozess abzurufen.

Quellen:

  • neue-verpackung.de (25.6.2020)
  • Foto: @ GS1 Germany