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Pläne für chemische PS-Recyclinganlage

Ineos Styrolution und Trinseo wollen in Frankreich die erste Depolymerisations-Anlage für Polystyrol errichten.

Die geplante großtechnische Recyclinganlage soll, wie die Unternehmen mitteilen, in der Lage sein, bis zu 50 Tonnen Post-Consumer-Polystyrol-Rohstoffe pro Tag zu verarbeiten. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der Anlage sei für Mitte 2023 geplant. Die dort zum Einsatz kommende Depolymerisationstechnologie wandele Polystyrol-Lebensmittelverpackungsabfälle in ihr ursprüngliches flüssiges Monomer um, welches sich zu recyceltem Polystyrol für die gleichen Endanwendungen repolymerisieren lasse. Für die beiden Kooperationspartner Trinseo und Ineos Styrolution stelle das Projekt einen wichtigen Meilenstein dar, um den Kreislauf mit lebensmitteltauglichen recycelten Inhaltsstoffen zu schließen. Beide Unternehmen sind Gründungsmitglieder von Styrenics Circular Solutions (SCS), einer Wertschöpfungsketten-Initiative zur Erhöhung der Zirkularität von Styrolkunststoffen. „Der Bau einer Polystyrol-Depolymerisationsanlage wird vom Markt mit Spannung erwartet und bringt unsere gemeinsame Vision einen Schritt näher an die Verwirklichung, das einzigartige Rundheitspotenzial von Styrolkunststoffen auszuschöpfen,“ sagt Jens Kathmann, Generalsekretär von SCS.

Quellen:

  • plastverarbeiter.de (18.9.2020)
  • Bild: © Ineos Styrolution