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Neuer Hauptgeschäftsführer für PlasticsEurope Deutschland

Ingemar Bühler hat zum 1. Januar die Führung beim Kunststofferzeugerverband übernommen.

Ingemar Bühler folgt auf Dr. Ingo Sartorius, der nach dem plötzlichen Tod des langjährigen Hauptgeschäftsführers Dr. Rüdiger Baunemann das Amt kommissarisch übernommen hatte. Sartorius konzentriert sich nun wieder auf seine bisherige Aufgabe als Geschäftsführer und Leiter des Ressorts Mensch und Umwelt.

Der studierte Politikwissenschaftler Bühler zeichnete vor seinem Start bei PlasticsEurope Deutschland zuletzt als Head of Public Affairs & Sustainability für Bayer CropScience, der Agrarsparte des Bayer-Konzerns, unter anderem für den intensiven internationalen Dialog mit Politikern und Vertretern der Zivilgesellschaft verantwortlich. Diese Erfahrung will er nun nutzen für den derzeit sehr wichtigen Dialog und die Vermittlung zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in der aktuellen Kunststoffdebatte: „Wir erleben heute eine gespaltene Wahrnehmung“, sagt Bühler. Kunststoffe seien eine absolute Erfolgsgeschichte und aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Sie spielten eine wichtige Rolle bei umweltfreundlicher Mobilität, im energieeffizienten Hausbau wie auch in der Medizin. Andererseits seien negative Umweltauswirkungen durch Kunststoffabfälle ein inakzeptables Problem, das gelöst werden müsse. „Kunststoffabfälle gehören nicht in die Natur. Deshalb ist unser Ziel eine effektive Kreislaufwirtschaft, in der wir natürliche Ressourcen und das Klima schützen“, betont der neue Hauptgeschäftsführer. Hier stehe die Kunststoffindustrie in der Verantwortung, mit Innovationen die Kreislaufwirtschaft sowie mit lokalem, regionalem und globalem Engagement für bessere Abfallvermeidung und modernen Verwertungsverfahren Lösungen voranzutreiben. Hierzu brauche es „in der Politik wie in der Industrie Mut und Entschlossenheit, die richtigen Stellschrauben zu bewegen. Eine Voraussetzung hierfür ist es auch, eine besonnenere und vor allem zielorientierte Debatte in der Gesellschaft zu fördern“, so Bühler.

Quellen:

  • PlasticsEurope Deutschland e.V. (7.1.2020)
  • Foto: @ PED