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Nestlé propagiert eine „abfallfreie Zukunft“

Langfristig verfolgt der größte Lebensmittelproduzent nach eigenen Angaben die Vision einer „abfallfreien Zukunft“.

Laut Selbstverpflichtung will Nestlé bis 2025 alle eigenen Verpackungen recyclingfähig oder wiederverwendbar machen. Dazu hat der Konzern laut eines Berichts in der Lebensmittelzeitung konkrete Maßnahmen formuliert. Längerfristig strebe man sogar eine „abfallfreie Zukunft“ an.

Laut CEO Mark Schneider will Nestlé eine Vorreiterrolle einnehmen und über ein vollstständiges Recycling von Verpackungen hinaus denken und „Grenzen des Machbaren“ ausloten. Dazu werde etwa bis Mitte des laufenden Jahres Nestlés „Institute of Packaging Sciences“ die Arbeit am Standort Lausanne aufnehmen. 50 Spezialisten sollen dort im Labor nachhaltige Verpackungsmaterialien evaluieren und weiterentwickeln. Die Fachleute sollen dabei mit akademischen Partnern, Lieferanten und Start-ups zusammenarbeiten. Dabei sollen vor allem neue papierbasierte Materialien sowie biologisch abbaubare und auch recyclingfähige Polymere betrachtet werden, da innerhalb der nächsten sechs Jahre Nestlé nicht oder schwer recycelbarer Kunststoffe ganz aus dem Packaging-Portfolio verbannen will.

Mit der langfristig ambitioniert betitelten „Vision für eine abfallfreie Zukunft“ will Nestlé erreichen, dass durch eigene weltweite Aktivitäten kein Kunststoff in die Umwelt gelangt. Vor Kurzem hat sich der Global Player dem Projekt „Stop Ocean Plastics“ (STOP) angeschlossen, das 2017 in Indonesien gestartet wurde.

Quellen:

  • Lebensmittelzeitung (22.2.2019)
  • Foto: © Nestlé