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Mit KI Wertstoffe identifizieren

Im Projekt Recirce kommt Künstliche Intelligenz zur Identifizierung von Kunststoffen in komplexen Produkten zum Einsatz.

Noch sei es schwierig, Kunststoffe aus einem Materialmix für ein Recycling zu separieren. Die etablierte Nahinfrarot-Spektrometrie kommt an ihre Grenzen bei komplexen Produkten mit hoher Materialvielfalt. Hier soll nun Künstliche Intelligenz (KI) helfen, ein umfassendes Recyclingverfahren zu entwickeln. Darum geht es im Projekt „Digital Lifecycle Record for the Circular Economy“ – kurz Recirce. Dazu gehört ein digitaler Produktpass, der über den gesamten Wertstoffkette für Transparenz sorgen soll. Die Kombination aus Produktpass und einem um Künstliche Intelligenz ergänztes sensorgestütztes Sortierverfahren soll am Ende mehr wertvolle Ressourcen dem Recycling zuführen. Konkret wird eine Sortieranlage in der Fraunhofer-Einrichtung IWKS, die mittels Infrarottechniken und 3D-Objektkonstruktion die Zusammensetzung von Abfällen analysiert, um KI ergänzt, mit deren Hilfe die Anlage anhand von Sensordaten maschinelles Lernen trainieren soll.

Projektpartner sind das DFKI, die TU Darmstadt, die Firma Green Delta, die Fraunhofer-Einrichtung IWKS und das Unternehmen Papier-Mettler aus Rheinland-Pfalz. Das Projekt ist Teil des DFKI-Kompetenzzentrums KI für Umwelt und Nachhaltigkeit (DFKI4planet) und wird vom Bundesumweltministerium (BMU) im Rahmen des Förderprogramms „KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen“ gefördert.

Quellen:

  • k-zeitung.de (19.10.2020)
  • smartfactory.de
  • Foto: © Fraunhofer IWKS