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Mindeststandard für den Rezyklat-Einsatz

Beiersdorf entwickelt gemeinsam mit Partnern eine Orientierungshilfe für die Kosmetik-Industrie.

Um der Branche mehr Sicherheit und Klarheit für den Einsatz von Recyclingkunststoffen in Kosmetikverpackungen zu geben, entwickelt der Kosmetikkonzern Beiersdorf gemeinsam mit Werner & Mertz und dem Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung (IVV) einen Mindeststandard. Beiersdorf will nach eigenen Angaben den Einsatz von Rezyklaten in Kosmetikverpackungen steigern. Erkenntnisse aus einer aktuell laufenden Analyse sollen im Herbst veröffentlicht werden. Bislang besteht laut Beiersdorf im Kosmetikmarkt sowohl bei Herstellern als auch bei Recyclingfirmen große Unsicherheit über die Verwendung von Post-Consumer-Rezyklaten (PCR) in Kosmetikverpackungen. Laut Verordnung gilt für kosmetische Mittel, dass „Hersteller nur sichere Produkte in Umlauf bringen dürfen“. Unter welchen Bedingungen Rezyklate eingesetzt werden dürfen, ist dort nicht definiert.

Quellen:

  • k-profi (21.7.2020)
  • Foto: © Beiersdorf