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Kreislaufwirtschaft als Herausforderung und Chance

Die Verbände der Kunststoff verarbeitenden Industrie IK und Elipso haben gemeinsam den EU-Aktionsplan bewertet.

In einer gemeinsamen Erklärung nehmen die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen und der französische Partnerverband Elipso Stellung zum EU-Aktionsplan vom 11. März 2020. Darin skizziert die Europäische Kommission ihre geplanten Maßnahmen, mit denen sie in den kommenden Jahren die Kreislaufwirtschaft voranbringen will. Die Verbände der kunststoffverarbeitenden Industrie konzentrieren sich dabei auf die Ankündigung der EU, die sich auf Kunststoffverpackungen beziehen. In ihrer von allen Beteiligten in Brüssel unterzeichneten Erklärung bekräftigen sie das Ziel der Kommission, bis zum Jahr 2025 zehn Millionen Tonnen Recycling-Kunststoff in neuen Produkten zu verwenden. Sie befürworten damit auch den Wandel von einer linearen zu einer zirkulären, ressourcenoptimierten und klimaneutralen Wirtschaft. Durch Innovation und Investitionen in nachhaltige Verpackungsdesigns und zirkuläre Herstellungsprozesse trage die Kunststoffverpackungsindustrie dazu bei. Allerdings lehnen die Verbände Maßnahmen wie die EU-Kunststoffabgabe, Produktverbote und detaillierte gesetzliche Regelungen für das Verpackungsdesign als unverhältnismäßige und teilweise diskriminierende Markteingriffe ab. Stattdessen solle der Übergang zur Kreislaufwirtschaft durch marktkonforme Maßnahmen wie transparente finanzielle Anreize erreicht werden, die den größtmöglichen Spielraum für einen fairen Wettbewerb um die beste Lösung lassen.

Mehr Information: gemeinsame Erklärung von IK und Elipso zum Aktionsplan Kreislaufwirtschaft

Quellen:

  • IK (18.6.2020)
  • Foto: © newsroom.kunststoffverpackungen.de