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Gemeinsame Strategie europäischer Verbände

Europäische Verbände wollen gemeinsam die Kunststoff-Kreislaufwirtschaft voranbringen.

Die Kunststoff-Wertschöpfungskette in Europa will nach eigenem Bekunden die Kunststoff-Strategie der EU mit Leben füllen. Zu diesem Zweck haben sich jetzt verschiedene Verbände und Organisationen aus der Chemie und dem Kunststoffbereich zusammen getan. Am 6. Dezember veröffentlichten EuPC, Cefic und PlasticsEurope in Partnerschaft mit den Plattformen European Composites, Plastics and Polymer Processing Platform und European Technology Platform for Sustainable Chemistry (SusChem) einen Report, der über Lösungsansätze und etwaige Hürden für einen stärker zirkulär ausgerichteten Kunststoffgebrauch informiert. Nach dem Bericht „Plastics Strategic Research and Innovation Agenda in a Circular Economy“ bestehe vor allem in drei Bereichen künftig Forschungsbedarf: bei Design, Recycling und alternativen Rohstoffen, wie Kunststoff Information daraus berichtet. Laut SusChem-Vorsitzendem Dr. Markus Steilemann (CEO von Covestro) gebe die neue Agenda Impulse für den Fortschritt bei Kunststoffen innerhalb der Wertschöpfungsketten durch stärkere Zusammenarbeit. Für eine vollständige Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe seien nun Investitionen, Verbundprojekte sowie die Unterstützung der europäischen Mitgliedsstaaten erforderlich, so Steilemann.

Quellen:

  • PlasticsEurope Deutschland (6.12.2018)
  • Kunststoff Information (12.12.2018)
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