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EU-Mitglieder für neue Berechnungsmethodik

Die EU-Mitgliedstaaten stimmten der von der Kommission vorgeschlagenen Berechnungsmethode für Recyclingquoten zu.

Die Berechnunsgmethode ist Teil des Entwurfs der Europäischen Kommission für das zukünftige Berichtsformat für Daten zum Verpackungsrecycling. Diesem Entwurf haben die Länder nach Angaben in Euwid zugestimmt, allerdings noch nicht für die Berechnung von Recyclingquoten für Siedlungsabfälle. Die Regelung zum Berichtswesen für die Verpackungsrichtlinie haben die Mitgliedsstaaten laut Euwid bereits im März schriftlich angenommen. Unter anderem sind in den damit verbundenen Umsetzungsregelungen Berechnungspunkte für die Recyclingquoten der verschiedenen Verpackungsmaterialien festgelegt, um so eine in der EU einheitliche und vergleichbare Berechnung der Quoten sicherzustellen. Wie Euwid berichtet, sollen nach dem Entwurf Berechnungspunkte dort sein, wo Verpackungsabfälle in ein Recyclingverfahren eintreten, in dem „Abfälle zu Produkten, Materialien oder Stoffen aufbereitet werden, die nicht Abfall sind", oder der Punkt, an dem sie als Ergebnis eines vorbereitenden Verfahrens aufhören, Abfall zu sein (zitiert nach Euwid). Diese Verpackungsabfallmenge soll auch die für die Berechnung der recycelten Menge relevante Größe sein. Fremdmaterialien dürften dabei nur in der Höhe mit eingerechnet werden, wie es für das spezifische Verfahren zulässig sei. Vorher abgeschiedene Fremdmaterialien dagegen nicht.

Quellen:

  • Euwid Recycling und Entsorgung 12/2019 (9.4.2019)