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EmiStop untersucht Mikroplastik in Industrieabwässern

Das vom BMBF geförderte Verbundprojekt erforscht seit Januar die Einträge von Mikroplastik in industrielle Abwässer.

Mit neuen Nachweisverfahren erfassen seit Jahresbeginn Partner aus Industrie und Wissenschaft unter Federführung der EnviroChemie GmbH Kunststoffemissionen in industriellen Abwasserströmen. Damit sollen belastbare Aussagen zu den Kunststoffsorten, deren Konzentrationen und der Anzahl an Einzelpartikeln möglich werden. Im Rahmen des Projekts EmiStop wollen die Partner bis Ende 2020 Technologien und Lösungsansätze entwickeln, um industrielle Mikroplastik-Einträge in die Umwelt zu verhindern. Dabei gehe es neben einer verfahrenstechnischen Optimierung vor allem um die gezielte Entwicklung von spezifischen Flockungsmitteln, die den Rückhalt von Mikroplastik verbessern sollen. Die entwickelten Lösungen sollen auch auf bestehenden Kläranlagen einsetzbar sein. Darüber hinaus wollen die Projektbeteiligten Maßnahmen zur Vermeidung des Mikroplastikeintrags in Industrieabwasser bzw. zur innerbetrieblichen Rückgewinnung von Kunststoffen prüfen und unter Einbeziehung von Stakeholdern aus Wissenschaft, Verbänden und anderen Interessengruppen bewerten.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt im Rahmen des Forschungsschwerpunkte „Plastik in der Umwelt - Quellen, Senken, Lösungsansätze“ mit 1,9 Millionen Euro.

Quellen:

  • recyclingportal.eu
  • EnviroChemie GmbH
  • Foto: envirochemie.com