Zum Inhalt springen
  • +49 (0) 69 2556 1921
  • info(at)bkv-gmbh.de

BASF legt LCA zum chemischen Recycling vor

Laut der Ökobilanzstudie emittiert Pyrolyse 50 Prozent weniger Kohlendioxid als die Verbrennung von gemischten Kunststoffabfällen.

Das chemische Recycling wird derzeit als Alternative zur Verbrennung von Kunststoffabfällen, die für ein werkstoffliches Recycling nicht geeignet sind, in verschiedenen Projekten weiterentwickelt. Bislang weitgehend offen war die Frage, wie der ökologische Fußabdruck solcher Verfahren im Vergleich zu den Alternativen aussieht. Dazu hat die BASF eine Ökobilanzstudie über die Pyrolyse nach ISO 14040/44 erstellen lassen, die von drei unabhängigen Experten in Reviews fachlich beurteilt wurde. Die Studie der BASF kommt zu dem Ergebnis, dass bei gemischten und verunreinigten Kunststoffen das chemische Recycling 50 Prozent weniger CO2 emittiert als die derzeit üblicherweise zum Einsatz kommende Verbrennung.

Darüber hinaus hat die von Sphera erstellte Ökobilanz, ein Life Cycle Assessment (LCA), die Produktion von chemisch recycelten Kunststoffen mit der Herstellung konventioneller Kunststoffe aus fossilen Ressourcen verglichen. Im Ergebnis verursachen demnach chemisch recycelte Kunststoffe deutlich geringere CO2-Emissionen als solche, die aus primären fossilen Rohstoffen hergestellt wurden. Laut BASF zeigt die LCA-Studie, dass das chemische Recycling zur Kreislaufwirtschaft und zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen beiträgt, indem es eine nachhaltigere Lösung als die Verbrennung oder gar Deponierung von Kunststoffabfällen sein kann und die werkstoffliche Verwertung ergänzt.

Mehr Information: www.basf.com (LCA-Sudie, Executive Summary, Critical Review)

Quellen:

  • BASF.com
  • Foto: @BASF