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18. Inno-Meeting mit Aufruf zum Handeln

Handeln war das Schlagwort beim Branchentreffen der Verpackungsindustrie am 13. und 14. Februar in Osnabrück.

Die Veranstaltung lieferte einen Überblick zu aktuellen Trends und Aktivitäten in Sachen Kreislaufwirtschaft der gesamten Wertschöpfungskette. Verpackungen müssen sich verändern und auf das Wesentliche reduziert werden, lautete ein Fazit des Treffens, zu dem die Innoform Coaching GbR eingeladen hatte. Referenten hatten die spezifischen Herausforderungen, Anstrengungen und Lösungen präsentiert, um die gesetzten Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Nachhaltiger könnten Unternehmen der Verpackungsindustrie nur durch einen Ausgleich und eine Verbes­serung der CO2-Bilanz werden. Dazu müsse die Verpackungsbranche eine gemeinsame Lobby und Lösungswege entwickeln sowie mehr kooperieren. Durch gezielte Weiterentwicklung und sachliche Berichterstattung wolle man der „katastrophalen“ Wahrnehmung von Kunststoffen in der breiten Öffentlichkeit begegnen. Zu weiteren Folgerungen aus den Vorträgen zähle unter anderem, dass die Menge an Kunststoffen, die in die Umwelt gelangen, sinken müsse, Nachhaltigkeit als neue Pflicht und Chance für innovative Geschäftsideen aufzufassen sei und Recycling sowie eine reduzierte Materialvielfalt wesentlicher Teil der Lösung seien. Auch sollten nach Ansicht der Referenten und Teilnehmer Nachhaltigkeitskriterien in Form von Zertifizierungssys­temen geschaffen werden. Und von der Politik wünsche man sich klare Abfallvermeidungsziele, die auch kontrolliert werden.

Quellen:

 

  • PM innoform (11.3.2020)
  • Bild: © innoform