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Aldi kooperiert mit Plastic Bank

Die Discounter Aldi Nord und Aldi Süd unterstützen das Start-up mit der Einrichtung einer weiteren Sammelstelle auf den Philippinen.

Plastik im Tausch gegen Geld oder Sozialleistungen: Das ist die Grundidee des Start-ups „Plastic Bank“, das dazu Sammelstationen für Kunststoffabfälle in Ländern mit einer hohen Armutsquote und einer unzureichend entwickelten Abfallwirtschaft einrichtet. An 26 Sammelstellen in Brasilien, Indonesien oder auf Haiti seien insgesamt 4.000 Tonnen Kunststoffabfall auf diese Weise zusammengekommen. Auf den Philippinen, wo es bisher ebenfalls keine gut funktionierende Infrastruktur für eine Abfallwirtschaft gebe und das zu den fünf Ländern gehöre, die für bis zu 60 Prozent des weltweiten Plastikmülls verantwortlich seien, ist Plastic Bank den Angaben zufolge seit 2016 und mit einer Sammelstelle aktiv. Im Rahmen der Kooperation mit Aldi Nord und Aldi Süd soll dort jetzt eine neue Sammelstelle entstehen, die ab dem Frühjahr ihren Betrieb aufnehmen soll. Die Förderung sei für zunächst zwei Jahre vorgesehen. „Mit der Kooperation möchten wir dort Hilfe leisten, wo es wirklich nötig ist“, sagt Erik Hollmann, Leiter Corporate Responsibility bei Aldi Nord. „Wir freuen uns, als deutschlandweit erster Lebensmittelhändler Teil dieses Projekts zu sein und die Menschen vor Ort unterstützen zu können.“

Quellen:

  • recyclingmagazin.de (12.3.2019)
  • Foto: Aldi Süd