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CDU in NRW will mehr Recycling

Mit einem landesweiten Benchmarking für kommunale Recyclingquoten will die CDU in NRW die Kommunen zu mehr Recycling animieren.

Am 26. März soll im nordrhein-westfälischen Landtag zum Antrag der CDU eine öffentliche Anhörung stattfinden, wie Euwid berichtet. Mit dem Vergleich der Recyclingquoten über ein landesweites Benchmarking soll ein Anreiz für die Kommunen entstehen, mehr der andienungspflichtigen Abfälle einem hochwertigen Recycling zuzuführen.

Hintergrund des Antrags sei, dass Nordrhein-Westfalen bei der Wirtschaftsleistung seit 1980 hinter den anderen acht Flächenländern der alten Bundesrepublik hinterherhinke. Das gehe aus einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey mit dem Titel „NRW 2020 – Unser Land, unsere Zukunft“ hervor. Um die Wachstumslücke zu schließen, folge die CDU dem Vorschlag von McKinsey, die Recyclingwirtschaft in NRW zu stützen. Nach Berechnungen der Unternehmensberatung ließe sich dadurch das jährliche Bruttoinlandsprodukt um 3,4 Mrd. Euro steigern, und es entstünden bis zu 35.000 zusätzliche Arbeitsplätze. Für ein solches Benchmarking müssten allerdings zunächst einheitliche Berechnungsgrundlagen geschaffen werden. Noch sehe die Abfallrahmenrichtlinie verschiedene Methoden vor, die einen Vergleich nicht möglich machten. Dabei gebe der Ansatz, die Recyclingquote über den Anlageninput zu berechnen, keine Auskunft über die tatsächliche stoffliche Verwertung und die gegebenenfalls erforderlichen Optimierungen vor Ort. Deshalb plädiere die CDU dafür, die Outputmengen und deren Verwertungswege in die Quotenberechnung miteinzubeziehen.

Quelle:

  • www.euwid-recycling.de (19.3.2015)
  • Bild: www.cdu-nrw.de