TECHNIK / VERWERTUNGSOPTIONENDrei Verwertungswege für KunststoffabfälleKunststoffabfälle können grundsätzlich auf drei verschiedene Arten verwertet werden:
1. Beim werkstofflichen Recycling werden gebrauchte Kunststoffe zerkleinert, gereinigt, nach Arten getrennt und schließlich zu neuen Kunststoffprodukten umgeschmolzen. Ihre chemische Struktur bleibt bei dieser mechanischen Aufbereitung erhalten. In aller Regel entstehen dabei Regranulate. Je sauberer und sortenreiner die Altkunststoffe anfallen, umso mehr eignen sie sich für werkstoffliche Verfahren.
2. Bei der rohstofflichen Verwertung wird die chemische Struktur der Kunststoffe zum Beispiel durch hohe Temperaturen aufgebrochen. Dabei entstehen sogenannte Monomere, bzw. Grundstoffe wie Öl und Gas. Gängige rohstoffliche Verfahren sind die Synthesegasgewinnung und das Reduktionsverfahren. Für rohstoffliche Verfahren werden vermischte und stark verschmutzte Kunststoffabfälle eingesetzt.
3. Bei der energetischen Verwertung wird die in den Kunststoffen enthaltene Energie durch Verbrennung wiedergewonnen und zur Erzeugung von Strom, Dampf und Prozesswärme eingesetzt. Insbesondere vermischte wie auch schadstoffhaltige Kunststoffe werden energetisch verwertet. Ökoeffizienz durch Verwertungsmix statt Deponie |
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