Klimaschutz, Energieeffizienz und Energiepolitik

 

Energieeffizienz

Kunststoff ist der Werkstoff der Energieeffizienz. Er gestattet in unzähligen Anwendungen ein Vielfaches dessen an Energie einzusparen, was zu seiner Herstellung und Verarbeitung benötigt wird. Neue Technologien und Verfahren bereiten den Weg für weitere Energieeffizienzbeiträge durch Kunststoff. Zusätzliche steuerliche Anreize für forcierte energetische Sanierung von Gebäuden sollten gesetzt, weitere Information der Verbraucher und Bauherren betrieben werden.


Wettbewer
bsfähigkeit

Energie- und Klimaschutzpolitik ist Standort- und Industriepolitik. Ziele der Energiepolitik sind wettbewerbsfähige Preise, Versorgungssicherheit und Ressourcenschonung. Klimaschutz ist globale Aufgabe, mit verbindlichen Beiträgen aller. Die Belastung der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie
durch zusätzliche Kosten ist kontraproduktiv. Deutsche oder europäische Alleingänge sowie Hemmnisse durch Regulierungen im Ordnungsrecht verursachen hohe volkswirtschaftliche Kosten und helfen dem Klima kaum.
Energiekosten: Wir plädieren für einen Energiemix aus Öl und Gas, Stein- und Braunkohle, Kernenergie und wettbewerbsfähigen erneuerbaren Energien. Keine Technologie sollte diskriminiert, keine unnötig lange subventioniert werden.


Emissions
handel

Die Benchmarks für die Vorprodukte der Kunststoffherstellung müssen sich an den tatsächlich auch wirtschaftlich verfügbaren Technologien orientieren.
Die in der Kunststoffherstellung benötigte Wärme sollte unabhängig von ihrem Produktionsort eine kostenlose Zuteilung erhalten, die dem ?exposed sector?-Status der Kunststoffindustrie selbst entspricht. Zudem sollte unverzüglich mit der Ausarbeitung eines Kompensationssystems für die aufgrund des Emissionshandels steigenden Strompreise begonnen werden.

 

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