Bildungspolitik
Schule Die Kunststoffindustrie will Fachkräfte ausbilden. Die Schulabgänger müssen jedoch zur Berufsausbildung befähigt sein. Durch mehr Autonomie für innovative Unterrichtsgestaltung sollte den Schulen die Chance zur Profilbildung und zum qualitätsfördernden Wettbewerb gegeben werden. Dabei sollten für alle Schulfächer und alle Abschlüsse an allgemeinbildenden Schulen bundesweite Bildungsstandards etabliert und abgesichert werden.
Das duale Ausbildungssystem muss kontinuierlich weiterentwickelt werden, um veränderten Rahmenbedingungen gerecht zu werden. Die Ausbildungsreife muss konsequent gefördert werden. Vereinheitlichung bildungspolitischer Länderregelungen und die Einführung von Fachklassen für die Ausbildung, auch über Ländergrenzen hinaus, ist notwendig. ?Einstiegssemester? an den Hochschulen für Absolventen aus der Praxis müssen vermehrt eingerichtet und die Aus- und Weiterbildungsbedingungen für Berufsschullehrer verbessert werden.
Zur Stärkung des Wettbewerbs unter den Hochschulen ist die Autonomie der Hochschulen bei der Mittelverwendung und bei Personalentscheidungen zu stärken. Die Bachelor-Ausbildung darf von weiterführenden Master-Studiengängen nicht durch ?Übergangsquoten? abgekoppelt werden. Zur Sicherung des Hochschullehrernachwuchses muss für hochqualifizierte promovierte Nachwuchswissenschaftler, die den Hochschullehrerberuf anstreben, ein ausreichendes Angebot angemessen ausgestatteterQualifizierungswege in der Wissenschaft sicher gestellt sein.
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