Marktstudie: Kunststoffabfälle und die deutsche Entsorgungswirtschaft

BKV und tecpol haben gemeinsam eine Marktstudie zur Verwertung von Kunststoffabfällen in der deutschen Entsorgungswirtschaft vorgelegt. Die Ergebnisse wurden am 11. April 2008 im Rahmen eines Symposiums (? Dokumentation ) vorgestellt und mit Experten diskutiert. Eine umfassende Darstellung der Ergebnisse mit vielen Details und Übersichtsgrafiken ist zum Preis von 250,- Euro zzgl. MWSt. bei der tecpol GmbH formlos per Mail zu bestellen.

Zum Hintergrund der Studie

Der Markt der deutschen Entsorgungswirtschaft ist in Bewegung. Die rechtlichen Rahmenbedingungen haben sich in der jüngeren Vergangenheit geändert. Die früher gängige Deponierung heizwertreicher ? und damit auch kunststoffreicher ? Abfälle, ist nach Inkrafttreten der Abfallablagerungsverordnung im Jahr 2005 keine zukunftsfähige Entsorgungsoption mehr. Die Altfahrzeugverordnung und das Elektrogesetz haben europäisches in nationales Recht übertragen. In die Entsorgung von Verpackungen ist der Wettbewerb eingezogen. Statt ehemals einem finden sich heute bereits rund zehn duale Systeme auf dem Markt, die um die Verkaufsverpackungen konkurrieren. Gleichzeitig ist die Nachfrage nach Sekundärrohstoffen und ?energieträgern ? auch außerhalb Deutschlands und Europas - gestiegen.

Vor diesem Hintergrund haben tecpol und BKV die renommierten Marktforschungsunternehmen Consultic sowie Ellend & Heroldt beauftragt

  • die Situation der Verwertung von Abfallströmen, die Kunststoffe enthalten, zu beschreiben,
  • die relevanten Strukturen in der Entsorgungswirtschaft zu analysieren und
  • Trends für die Verwertung von Kunststoff enthaltenen Abfallströmen aufzuzeigen.

Die zentralen Ergebnisse der Studie sind: Kunststoffabfälle werden in Deutschland sicher, zuverlässig und zunehmend auch unter Marktbedingungen verwertet. Aus dem ehemaligen Problemstoff ?Abfall? ist ein begehrter Rohstoff geworden. Wirtschaftliche Akteure entwickeln Kunststoffverwertung als eigenständige Geschäftsfelder.

Zum Inhalt

Mit einem Blick in das dem Inhaltsverzeichnis können Sie sich einen Überblick verschaffen.

Zur Repräsentativität der Studie

Die Studie betrachtet ausschließlich Post-consumer-Abfälle, also Abfallströme nach einem Produkt­gebrauch, die Kunststoffe enthalten, sowie die damit verbundenen Strukturen und Akteure in Deutschland.

Die Belastbarkeit der Studienergebnisse ergibt sich aus der Aktualität und der hohen Repräsentativität der Basisinformationen:

  • Über 95 Prozent aller Abfallströme, die Kunststoffe enthalten, wurden untersucht.
  • Aktuelle Statistiken sowie Informationen aus bei Consultic vorhandenen Erhebungen wurden herangezogen.
  • Circa 50 Prozent des relevanten Gesamtumsatzes, der mit Abfällen erwirtschaftet wird, bzw. circa 70 Prozent dieses Umsatzes nach der Sammlung wurden abgebildet.
  • Alle großen Akteure der Entsorgungswirtschaft und etwa die Hälfte der mittelgroßen Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern wurden berücksichtigt.
  • 20 ausführliche Einzelinterviews wurden mit wesentlichen Akteuren des Entsorgungsmarktes durchgeführt.

In der Summe ist ein Gesamtbild zur Struktur des deutschen Entsorgungsmarktes in Bezug auf Kunststoffabfälle entstanden, das bislang in dieser Form nicht verfügbar war. Die aktuelle Situation wird umfassend und verlässlich beschrieben ? Aussagen zu zentralen Entwicklungstrends eines nach wie vor dynamischen Marktes konnten abgeleitet werden.

Info-Broschüre

Die achtseitige Broschüre ?Auf dem Weg zu einem flexiblem Stoffstrommanagement gibt einen Überblick über die wesentlichen Ergebnisse der Studie. Sie können unter uli.martin(at)bkv-gmbh.de ein kostenfreies Exemplar anfordern oder hier downloaden.

Bestellung

Die Studie ist formlos per Mail unter info@tecpol.de zum Preis von 250,- Euro zzgl. MWSt.) zu beziehen.

Alternativ können Sie ein Fax an die tecpol schicken: +49-511-848649-49.