Kunststoffreiche Abfälle
Dr. Michael Kern, Geschäftsführender Gesellschafter des Witzenhausen-Instituts in Kassel, und
Dr. Hermann Krähling, Geschäftsführer der tecpol in Hannover geben als Autoren in der Ausgabe 11/2009 der Recycling Technology einen dichten Über- und Ausblick zur Erfassung, Aufbereitung und Verwertung von kunststoffreichen Abfallströmen in Deutschland. Hintergrund ist eine umfassende Bestandsaufnahme, die das Witzenhausen-Institut im Auftrag von tecpol erstellt hat. Im Ergebnis zeigt die Studie, dass Kunststoffe aus Abfallströmen heute in Deutschland innerhalb eines komplexen integrierten Stoffstrommanagements stofflich und energetisch genutzt werden - rund ein Drittel werkstofflich und zwei Drittel energetisch. Dabei erweisen sich verursachergerechte Gebührensysteme, alternative Erfassungsoptionen und verbesserte Aufbereitungsmöglichkeiten als die wesentlichen Stellschrauben, die aller Voraussicht nach das Gesamtsystem weiterentwickeln und optimieren werden. Auch in Zukunft wird nach Ansicht der Autoren ein Mix aus stofflichen und energetischen Verwertungsoptionen unter marktoptimierten Bedingungen die besten Chancen für eine ökoeffiziente Gesamtlösung bieten. Zum Artikel "Kunststoffreiche Abfallströme" in Recycling Technology 11/2009 |

