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Studie zu Aufkommen und Verwertung von Polystyrol-Abfällen

Ergebnis: Verwertung in Deutschland funktioniert auf hohem Niveau.

Wie die im Auftrag der BKV erstellte Studie zum „Aufkommen und Management von EPS- und XPS-Abfällen in Deutschland 2016 in den Bereichen Verpackung und Bau“ ergeben hat, funktioniert die stoffliche und energetische Verwertung von gebrauchten Polystyrol-Schaumstoffabfällen in Deutschland auf sehr hohem Niveau.

Die Einstufung von Abfällen, die das Flammschutzmittel HBCD enthalten, als „gefährlich“ hatte, auch wenn sie später zurückgenommen wurde, zu Beginn des vergangenen Jahres zu Entsorgungsproblemen geführt. HBCD-haltige EPS-/XPS-Abfälle können etwa bei der Entfernung oder Modernisierung von Wärmedämmungen oder im Verpackungsbereich bei Importware anfallen. Die Auftraggeber beabsichtigten mit der Studie, der Diskussion eine gesicherte Datenbasis beizusteuern.

Demnach wurden in Deutschland im Jahr 2016 insgesamt rund 307.000 Tonnen EPS/XPS zu Produkten verarbeitet. Von den angefallenen 110.000 Tonnen Post-Consumerabfällen wurden rund 98 Prozent verwertet, davon 33 Prozent werkstofflich und 65 Prozent energetisch. EPS/XPS-Abfälle aus in Deutschland hergestellten Produkten sind laut der Studie spätestens seit 2015 frei von HBCD. Prognostiziert wird, dass die Gesamtmenge des HBCD in noch verbauten EPS-/XPS-Bauanwendungen in den kommenden Jahren von rund 60.000 Tonnen im Jahr 2015 auf dann 27.000 Tonnen sinken wird.

Die Studie „Aufkommen und Management von EPS- und XPS-Abfällen in Deutschland 2016 in den Bereichen Verpackung und Bau“ wurde im Auftrag der BKV und unter Beteiligung von BASF SE, Fachvereinigung Extruderschaumstoff, IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen, Industrieverband Hartschaum, INEOS Styrolution Group, PlasticsEurope Deutschland und pro-K Industrieverband Halbzeuge und Konsumprodukte aus Kunststoff von der Firma Conversio erstellt. Die komplette Studie mit ausführlichen Tabellen und erläuternden Grafiken kann über die Website der BKV GmbH in Deutsch oder Englisch bezogen werden. 

Die Sudie ist in Deutsch und in Englisch erhältlich.

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