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Ökodesign: Auf die Führung kommt es an

Laut einer Studie des Öko-Instituts braucht ökologisches Produktdesign Menschen, die mit Überzeugung vorweg gehen.

Im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) untersuchte das Öko-Institut die Fragestellung, welche Faktoren in Unternehmen zu einer stärkeren Berücksichtigung von ökologischem Produktdesign führen. Anhand einer Literaturanalyse haben die Autoren der Studie nach Impulsen gesucht, die „Unternehmen initial dazu bewegen, ökologische Kriterien im Produktdesign zu verankern“, sowie nach den Erfolgsfaktoren, die entscheidend für eine kontinuierliche Entwicklung und Vermarktung des Produktes sorgen. Hinsichtlich einer Reihe von Impulsen, zu denen auch die Gesetzgebung zählt, kristallisierten sich zwei Schwerpunkte heraus: die persönliche Überzeugung, die zu einer ökologischen Ausrichtung führt, und der zu erwartende Wettbewerbsvorteil, der durch eine Verbesserung des Images erreicht wird. Wie heißt es so treffend: „Der Fisch stinkt vom Kopf her...“. Durchziehe der Wille zur Umsetzung eines ökologischen Produktdesigns und der Glaube an den Erfolg die gesamte Unternehmenskultur, werde dies bei den dazu befragten Unternehmen als besonders erfolgversprechend erachtet. Zentraler Erfolgsfaktor wäre aber, dass ein „Business Case for Sustainability“ entstehe, fasst das UBA die Ergebnisse der Studie zusammen.

Mehr InformationDownload der UBA-Publikation „Ökologisches Design als Qualitätskriterium in Unternehmen stärken“

Quellen:

  • Recyclingmagazin 11/2017 (7.6.2017)
  • www.oeko.de
  • Foto: © Öko-Institut / www.oeko.de