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Chemisches Recycling von Polystyrol-Abfällen

Ineos Styrolution will im Rahmen eines geförderten Projektes ein Recyclingkonzept für Polystyrolabfälle entwickeln.

Nach einem Bericht in Euwid will der Hersteller von Styrolkunststoffen für die Entwicklung des Recyclingkonzeptes Entsorgungsunternehmen miteinbeziehen. Man denke dabei an ein chemisches Recyclingverfahren, um aus Polystyrolabfällen wieder ein hochwertiges Polystyrol zurückzugewinnen. Das Institut für Aufbereitung und Recycling (I.A.R.), das Institut für Kunststoffverarbeitung (IKV) an der RWTH Aachen sowie die Firma Neue Materialien GmbH Bayreuth haben die wissenschaftliche Begleitung des Vorhabens übernommen. Das auf drei Jahre angelegte Projekt werde vom Bundesforschungsministerium mit einer Summe in unbekannter Höhe unterstützt. 

Bereits in den 1980er und 1990er Jahren habe es Versuche zu solchen rohstofflichen Recyclingverfahren gegeben, die wegen verfahrenstechnischen Problemen oder aus wirtschaftlichen Gründen nicht in eine großtechnische Umsetzung gekommen seien. Derzeit wachsende Abfallmengen, ein stärkeres Umweltbewusstsein und das Bedürfnis nach nachhaltigen Lösungen würden die rohstoffliche Verwertung laut Ineos wieder interessant erscheinen lassen. Ineos gehöre auch zu den Unterstützern einer Initiative von PlasticsEurope für das chemische Recycling von Polystyrol-Kunststoffen.

Quellen:

  • Euwid Recycling und Entsorgung 41/2017 (10.10.2017)
  • Foto: fotolia.com