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Biopolymere aus Holz

Auf Basis von Tallöl entwickelte das Fraunhofer-Institut IMWS nachhaltige Biopolymere für Bodenbeläge und Schaumstoffe.

Ziel des vom Bundesforschungsministerium geförderten Verbundprojektes war es, für Produkte wie Bodenbeläge und Schaumstoffe, die bisher auf Erdölbasis hergestellt werden, Biopolymere sowie darauf abgestimmte Verarbeitungstechnologien zu entwickeln. Es sei gelungen, diese aus Tallöl, einem Nebenprodukt der Herstellung von Zellstoff aus Holz, herzustellen, wie das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS) meldet. Bei dem vom Bundesforschungsministerium geförderten Clusterprojekt sei es auch um eine ganzheitliche Nutzung gegangen. Auf Basis des Stoffgemischs Tallöl sollen sich hochwertige Reaktivharzsysteme herstellen lassen, die zusammen mit einer Vernetzerkomponente zu sehr festen Kunststoffmaterialien ausgehärtet werden könnten. Diese neuartigen Kunstharzsysteme hätten nicht nur den Vorteil, biogenen Ursprungs zu sein, sondern könnten auch sehr energieeffizient hergestellt werden, da sie bei niedrigeren Temperaturen schneller aushärten würden, erkläre Nicole Eversmann, Projektleiterin am Fraunhofer IMWS.

An dem kürzlich abgeschlossenen Verbundforschungsprojekt „Effimat“ hat das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS) mit fünf weiteren Partnern zusammengearbeitet: dem Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse CBP und den Unternehmen Miltitz Aromatics, Hennecke Polyurethane Technology, Barit Kunstharz und Belagstechnik sowie ö_Konzept.

Quellen: