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Die Plattform der Kunststoffindustrie für End-of-life-Themen übernimmt die tecpol GmbH zum Jahresbeginn 2013
Die BKV Plattform für Kunststoff und Verwertung in Frankfurt verstärkt sich: Zum 1. Januar 2013 wird die tecpol Technologieentwicklungs GmbH für ökoeffiziente Polymer-verwertung unter das Dach der BKV ziehen. Darauf haben sich die Beiräte der beiden Gesellschaften nun verständigt. Die Verhandlungen mit den Gesellschaftern der tecpol werden bis Jahresende abgeschlossen sein. Die BKV hält mit 21,1 Prozent den größten Anteil an dem Unternehmen, das vor rund 10 Jahren gegründet wurde und seinen Sitz in Hannover fand.
Mit der Integration der tecpol werden Ulrich Schlotter und Stephanie Cieplik ihre Arbeitsplätze nach Frankfurt verlegen. Tecpol-Geschäftsführer Hermann Krähling wird seine Tätigkeit für die tecpol aufgeben und zum Kunststofferzeuger Solvay zurückkehren. Unter der Leitung von BKV-Geschäftsführer Peter Orth werden die beiden Projektmanager ihre Schwerpunkte auf die Themen gesetzlicher Rahmen der Kunststoff-verwertung, Kunststoffabfälle in den Meeren (Marine Litter), Markt-forschung und Ressourceneffizienz legen.
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Nachhilfe in Sachen Qualität
In der Kunststoffverwertung ist die richtige Qualität der Schlüssel zum Markterfolg. Obwohl das jeder Akteur im Alltag zu spüren bekommt, ist das Kriterium Qualität oft eine vernachlässigte Größe – so das Resümee beim Kolloquium von Fraunhofer UMSICHT und der BKV Plattform für Kunststoff und Verwertung am 5. und 6. September in Krefeld. Die Politik will mit neuen Quoten und spürbaren Sanktionen gegensteuern.
Deutschland gilt oft als Vorreiter in der Kunststoffverwertung. Doch Vorreiter muss kein Spitzenreiter sein. „Hochwertiges Kunststoffrecycling ist eher schwieriger als einfacher geworden“, urteilt Dr. Dirk Textor, Vorsitzender des bvse-Fachverband Kunststoffrecycling. Einer der wesentlichen Gründe: Die Akteure entlang der Wertschöpfungskette kooperieren zu wenig, Recyclingprodukte oder Ersatzbrennstoffe orientieren sich nicht ausreichend an den Bedürfnissen der Kunden.
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Qualität - eine vergessene Größe?
Was hat Abfallverwertung mit Qualität zu tun? Mehr als viele glauben. Beim Kolloquium von Fraunhofer UMSICHT und BKV am 5. und 6. September 2012 in Krefeld diskutieren Experten aus Politik und Wissenschaft, Verwertungsbranche und Kunststoffindustrie über Wege, wie Qualität zur festen Größe in der Kunststoffverwertung wird.
Kreislaufwirtschaft hin, Ressourcenschutz her – wenn Sekundärrohstoffe die Kriterien nicht erfüllen, die Kunden erwarten, haben sie kaum noch eine Chance auf dem Markt.
Zwar existiert in Deutschland schon seit knapp 20 Jahren eine leistungsfähige Branche, die alte Kunststoffe sortiert, aufbereitet und stofflich oder energetisch verwertet. Doch geschieht das immer in der geforderten Qualität? Achten alle Akteure immer darauf, was Kunden und Markt fordern? Hören Verwerter und Anwender aufeinander? Und welche Bedeutung erlangt die Qualität im Rahmen der Ausweitung der Getrenntsammlung durch die Wertstofftonne? Fragen, auf die es ganz unterschiedliche Antworten gibt und die deshalb beim Kolloquium Zukunft Kunststoffverwertung 2012 im Mittelpunkt stehen.
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Qualität - eine vergessene Größe?
Verwertung ist nicht gleich Verwertung, Recycling nicht gleich Recycling. Gerade bei Kunststoffen ist die Qualität der erzeugten Sekundärrohstoffe der Schlüssel zum Markterfolg. Das zweitägige Kolloquium »Zukunft Kunststoff-Verwertung 2012«, zu dem Fraunhofer UMSICHT und BKV Plattform für Kunststoff und Verwertung am 5. und 6. September nach Krefeld einladen, stellt daher die oft vernachlässigte Frage nach der richtigen Qualität in der Kunststoffverwertung.
Die Verwertung von Kunststoffabfällen schont Ressourcen und mindert Treibhausgasemissionen. Damit Sekundärrohstoffe aber ihren Markt finden, sind nicht die Mengen entscheidend, sondern Qualität und Eigenschaften der Materialien. Damit die Qualität stimmt, müssen alle Akteure ihren Beitrag leisten: die Politik mit geeigneten Rahmenbedingungen, Sortierer, Aufbereiter und Verwerter mit moderner Technologie bei Prozessen und Anlagen, Kunden durch klare Anforderungen an Sekundärmaterialien.
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