Wirtschaftsverbände für eine faire Lastenverteilung beim EEG
Der GKV legte gemeinsam mit mehreren Wirtschaftsverbänden ein Eckpunktepapier vor, um eine Finanzierung der Energiewende über den Bundeshaushalt zu erreichen.

Anlass der BKV-Gründung ist letztlich die Verpackungsverordnung, die am 12. Juni 1991 in Kraft trat und seitdem fünf Mal novelliert wurde (mehr zur Geschichte der Verpackungsverordnung). Mit ihrer Einführung erließ der Gesetzgeber erstmalig eine umfassende Regelung im Sinne der Kreislaufwirtschaft und der Produktverantwortung.
In Erwartung der Verpackungsverordnung gründeten Hersteller und Vertreiber von Verpackungen bereits am 28. September 1990 das Duale System Deutschland (DSD), das über den Grünen Punkt rasch an Bekanntheit gewann. Als Garantiegeber für die Verwertung von den Kunststoffverkaufsverpackungen, die über das duale System eingesammelt wurden, gründeten Kunststoffhersteller und –verarbeiter gemeinsam mit der Interseroh am 18. Februar 1991 die VGK Verwertungsgesellschaft Gebrauchte Kunststoffverpackungen mbH, deren Geschäftstätigkeit zwei Jahre später eingestellt wurde.
Die Aufgaben der VGK sollte die DKR, die Deutsche Gesellschaft für Kunststoffverwertung mbH übernehmen. Sie wurde am 28. Juli 1993 von Ver- und Entsorgern sowie der Duales System Deutschland GmbH gegründet.
Kunststofferzeuger, -verarbeiter sowie VDMA riefen die BKV am 15. September 1993 ins Leben, die im Oktober 1993 Gesellschafterin bei der DKR wurde. Bis zum Verkauf ihrer Anteile im Jahr 2005 nahm sie als Mehrheitsgesellschafterin der DKR die Produktverantwortung der Kunststoffindustrie wahr.
Vor dem Hintergrund der Veränderungen bei DSD und der Entwicklung mehrerer miteinander im Wettbewerb stehender dualer Systeme verkaufte die BKV ihre Mehrheitsanteile an der DKR zum 1. Januar 2005 an die DSD GmbH. Seit 2006 firmiert sie unter BKV Plattform für Kunststoff und Verwertung.